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18.05.2019 Grüner wird´s nicht - Feierstunde zur Jugendweihe

Grüner wird´s nicht

Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 nahmen am 18.Mai 2019 an der Feierstunde anlässlich der Jugendweihe teil.

 

Anklam: Sehr erwachsen wirken sie, die Jungen und Mädchen, die am 18. Mai gegen 9:00 Uhr vor dem Anklamer Theater warten. Locker plaudern sie mit ihren Eltern und Bekannten. Das Wetter könnte besser nicht sein. Eine wohlwollende Maisonne kündigt den kommenden Sommer an.

Die Jungen geben sich lässig. Die Anzüge und Jacketts sitzen, die Turnschuhe glänzen und der ein oder andere hat sogar seine Jeanshose gegen eine Stoffhose eingetauscht. Ein lauer Wind weht den Mädchen durch die Haare, aber die Frisur hält. Die ein oder andere Teilnehmerin ist in ihrem atemberaubenden Kleid kaum wieder zu erkennen. Die Gesichter strahlen und eine leichte Spur von Aufregung ist allen anzumerken.

Gegen 09:30Uhr startet die Feierstunde und die Jugendweiheteilnehmer schreiten begleitet von dem Lied „We are the Champions“ in den Saal. Geordnet nehmen sie ihre Plätze ein. Einige Zuschauer kämpfen bereits jetzt mit Tränen der Rührung.

Frau Silvia Myrach von Jugendweihe M-V e.V. führt durch das etwa einstündige Programm. In diesem Zusammenhang überreicht sie jedem Teilnehmer eine Urkunde, eine Blume und ein Geschenkbuch. Zwei adrett gekleidete Jungen helfen ihr bei der Übergabe.

Für die musikalische Untermalung sorgt die Band Feldweg 7. Gekonnt lockern sie das Programm mit Coversongs wie „Das ist dein Leben“ oder „Nothing breaks like a heart“ auf. Das Publikum ist begeistert und die Band erntet nach jedem Song Beifall.

Natürlich braucht eine derartige Veranstaltung einen Festredner. Herr Heiko Miraß, seinerseits Leiter der Agentur für Arbeit, übernimmt diese Rolle. Fast 20 Minuten lässt er die Jugendlichen und deren Familien Anteil an seinen Ausführungen haben. Er verweist auf die Möglichkeiten und die Chancen, die vor den jungen Leuten liegen. Immer wieder streut er Anekdoten aus seiner eigenen Jugendzeit und der seiner Kinder ein. Auch die Schattenseiten des Lebens vermittelt er zur Genüge. Für das Publikum hätte der Vortrag wohl kürzer sein können. Immer wieder ist ein leises Stöhnen zu vernehmen, wenn der Sprecher einen weiteren Teil seiner Rede ankündigt. Hätte Herr Miraß den Spruch „In der Kürze liegt die Würze“ beherzigt, wäre ihm das Publikum sicher wohler gesinnt gewesen.

Für eine weitere Abwechslung sorgt dann Malte Möhring. Ausdrucksstark trägt er den Poetry Slam „Grüner wird´s nicht“ von Julia Engelmann vor. Leider lässt der Referent die für einen Poetry Slam üblichen performativen Elemente vermissen. Auch die Autorin des Textes nennt er nicht. Der überzeugende Inhalt lässt jedoch Zuschauer und Teilnehmer aufmerksam lauschen. Gegen Ende springt auch Frau Myrach mit dem Spruchgedicht „Was Kinder über Mama denken“ auf den poetischen Zug auf. Vor allem von den anwesenden Müttern erntet sie dafür Applaus. Die jungen Teilnehmer zeigen hingegen bei der Zeile „14 Jahr: Mama weiß gar nix“ ein verschmitztes Grinsen.

Dann haben auch schon alle ihren Auftritt auf der Bühne hinter sich. Dazu gehören auch einige Jungen des Förderzentrums Biberburg in Anklam. Unter Applaus und erneut begleitet von dem Lied „We are the Champions“ verlassen die Jugendlichen den Saal.

Und die Quintessenz der Veranstaltung? Im Grunde die Hoffnung, dass der ein oder andere sich die Worte von Julia Engelmann zu Herzen nimmt, denn :

 

Die beste Zeit ist immer jetzt und viel grüner wird es nicht.
Nur gehen musst Du noch alleine, denn das kann keiner für Dich.“

(Engelmann, Julia: Grüner wird´s nicht. In: Eines Tages, Baby: Poetry-Slam-Texte, 2014)

 

Autor/in: Homepage AG

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