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Freiarbeit

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Die Lernforschung hat längst bestätigt, dass sich Unterricht verändern muss. Das Lehrerteam der Schule orieniert sich bei der Planung des Unterrichts an den Kriterien guten Unterrichts nach Helmke oder Meyer.

Im Rahmen der Freiarbeit fördern wir

  1. aktives und selbständiges Lernen, achten auf
  2. Methoden- und Sozialformwechsel und trainieren
  3. methodenbewusstes Arbeiten und Üben um eine
  4. erweiterte Kompetenzorientierung zu ermöglichen. Diesen Prozess unterstützen wir mit
  5. vielfältiger Motivierung, einem
  6. ermutigendem Lehrer- und Schülerverhalten,
  7. schülergerechten Inhalten,
  8. klaren Regeln und Ritualen,
  9. präzisen Instruktionen und einer
  10. vorbereiteten Lernumgebung. Des Weiteren legen wir großen Wert auf
  11. Mitwirkung und Schülerfeedback.

Konkret heißt das, dass ein Schultag Fachunterricht, Projekte und Freiarbeitsphasen enthält. Diese Organisationsformen erleichtern die Differenzierung in heterogenen Lerngruppen. Der Unterricht ist zum größten Teil in 90-Minuten-Blöcken organisiert und ermöglicht eine eigene sinnvolle Unterteilung abhängig vom Unterrichtsinhalt. So ist es möglich, dem unterschiedlichen Lerntempo der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden und individuell zu fördern ohne zu entmutigen.

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Förderverein

Schule ohne ergänzende Hilfen ist bei ansprechendem Standard leider nicht mehr möglich. Daher hat sich der Verein der Freunde und Ehemaligen zur Aufgabe gemacht, der Schule, den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern zu helfen, um einen guten Unterricht zu ermöglichen.

Die Aufgaben des Fördervereines sind:

  • zusätzliche Beschaffung von Lehr- und Hilfsmaterialien zur qualitativen Verbesserung des Unterrichts durch Mitfinanzierung
  • Ergänzen der Ausstattung der Klassenräume, der Aula oder des gesamten Gebäudes mit zusätzlichen Materialien und Arbeitsgeräten zur Förderung der Schülerinnen und Schüler
  • (Mit)übernehmen von Reisekosten bei Klassenfahrten
  • Ermöglichen von Exkursionen (z.B. durch Übernahme von Fahrtkosten zu außerschulischen Lernorten)

pdfAufnahmeantrag Foerderverein.pdf

Käthe Kollwitz


Graphikerin, Bildhauerin 

1867 8. Juli:Käthe Kollwitz wird in Königsberg als Käthe Schmidt, Tochter des Maurermeisters und Predigers Carl Schmidt und   

dessen Frau Katharina (geb. Rupp), geboren.

1881 Zeichenunterricht bei einem Kupferstecher in Königsberg.

1885-1889

Studium der Malerei bei Karl Stauffer-Bern (1857-1891) in Berlin und bei Ludwig Herterich (1856-1932) in München.

1891

13. Juni: Heirat mit dem Kassenarzt Karl Kollwitz, der sich in einem Berliner Arbeiterbezirk niederlässt. Aus der Ehe gehen zwei Söhne hervor.

1895

Teilnahme an der "Freien Kunstausstellung" in Berlin mit drei Werken.

1895-1898

Inspiriert von Gerhart Hauptmanns Drama "Die Weber" schafft Käthe Kollwitz den Zyklus "Ein Weberaufstand".

1898

"Ein Weberaufstand" wird in der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt.

1898

Aufnahme in die "Berliner Secession".

1898-1903

Lehrerin an der Künstlerinnenschule in Berlin.

1899

Mit dem Erwerb von "Ein Weberaufstand" beginnt das Dresdner Kupferstichkabinett eine Sammlung ihrer Werke.

Verleihung der Kleinen Goldenen Medaille auf der Deutschen Kunstausstellung in Dresden, nachdem ihre Nominierung im Vorjahr abgelehnt wurde.

1901-1908

Arbeiten an dem Zyklus "Bauernkrieg", für den sie den Villa-Romana-Preis erhält.

1904

Kollwitz lebt ein Jahr in Paris und arbeitet in der Plastikklasse der Académie Julian. Kontakt mit Auguste Rodin und Théophile Alexandre Steinlen (1859-1923).

1906

Januar: Ihr Plakat für die Deutsche Heimarbeit-Ausstellung wird auf Wunsch der Kaiserin Auguste Viktoria von allen Anschlagsäulen entfernt, da dieser die Darstellung einer abgearbeiteten Frau missfällt.

1914

22./23. Oktober: Ihr Sohn Peter fällt im Krieg bei Dixmuiden (Flandern).

1917

Zahlreiche Ausstellungen in ganz Deutschland zu ihrem 50. Geburtstag.

1918

30. Oktober: Nachdem Richard Dehmel ein Durchhalten des Krieges gefordert hat, widerspricht sie im "Vorwärts": "Es ist genug gestorben! Keiner darf mehr fallen. Ich berufe mich gegen Richard Dehmel auf einen Größeren, welcher sagt: 'Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden.'"

1919

24. Januar: Sie wird als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und erhält gleichzeitig den Professorentitel.

1921-1924

Arbeit für die Internationale Arbeiter-Hilfe (IAH), der viele linke Intellektuelle angehören. Während dieser Zeit entstehen sozialpolitische Plakate wie "Nie wieder Krieg" für den Mitteldeutschen Jugendtag in Leipzig und "Nieder mit den Abtreibungs-Paragraphen!"

1922/23

Kollwitz arbeitet an der Holzschnittfolge "Krieg", die von den Werken Ernst Barlachs beeinflusst ist.

1928

Leitung des Meisterateliers für Graphik an der Akademie der Künste in Berlin.

1929

Ausstellung im Kupferstichkabinett in Basel. Verleihung des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste.

1932

Aufstellung des Mahnmals "Die Eltern" für den gefallenen Sohn Peter auf dem Soldatenfriedhof in Roggevelde nahe Dixmuiden, das sie schon seit 1914 geplant hat.

1933

Kollwitz wird zum Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste gezwungen.

Amtsenthebung als Leiterin in der Meisterklasse für Graphik, später zudem indirektes Ausstellungsverbot durch Entfernung ihrer Arbeiten aus der Akademieausstellung und dem Kronprinzenpalais.

1934/35

Sie schafft ihren letzten Zyklus "Vom Tode" (Lithographien).

1940

19. Juli: Tod ihres Mannes.

1942

22. September: Ihr Enkelsohn Peter fällt in Russland.

Es entsteht die Lithographie "Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden".

1943

Übersiedlung nach Nordhausen zu der Bildhauerin Margret Böning.

25. November: Ihre Berliner Wohnung, in der sie seit 1891 lebte, wird durch Bomben zerstört; viele Drucke und Platten werden vernichtet.

1944

20. Juli: Umsiedlung nach Moritzburg bei Dresden.

1945

22. April: Käthe Kollwitz stirbt in Moritzburg. Ihre Urne wird im September 1945 in Berlin beigesetzt.

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